Wie LeadLane für SimCogs BOMcast einen technisch belastbaren ICP aufgebaut und in wenigen Wochen 40 % Account-to-Meeting-Conversion erreicht hat
SimCog entwickelt Machine-Learning-Lösungen für industrielle Prozesse. Mit BOMcast hat das Team ein Produkt gebaut, das dort ansetzt, wo klassische Variantenkonfiguration und herkömmliche CPQ-Logik an Grenzen stoßen: bei individuellen Anforderungen außerhalb bekannter Standardfälle. BOMcast nutzt historische Konstruktions- und Auftragsdaten, um daraus belastbare Stücklistenvorschläge abzuleiten. Besonders groß ist der Hebel bei Herstellern mit hoher Variantenvielfalt, komplexen Baugruppen und historisch gewachsenem Engineering-Wissen. Genau das machte den Go-to-Market aber anspruchsvoll: BOMcast ist kein Produkt für „den Maschinenbau allgemein“, sondern für sehr spezifische technische Kontexte.


Als wir mit SimCog gestartet sind, gab es bereits gute erste Hypothesen, aber noch kein belastbares, datenbasiertes Bild davon, welche Unternehmen wirklich den stärksten Fit für BOMcast haben. Bei technisch anspruchsvollen Produkten entscheidet sich der ideale Zielkunde eben nicht primär an Branche, Umsatz oder Mitarbeiterzahl, sondern an der technischen Realität im Unternehmen. Im Fall von BOMcast waren vor allem Fragen wie diese relevant:
Es ging also nicht darum, möglichst viele Unternehmen anzusprechen. Es ging darum, die richtigen technischen Zielaccounts zu identifizieren.
Statt monatelang an einem theoretischen ICP zu arbeiten, sind wir gemeinsam mit SimCog mit den besten verfügbaren Annahmen direkt in den Markt gegangen. Unser Ziel war nicht, den perfekten Zielkunden im Vorfeld rein konzeptionell zu definieren, sondern ihn über echte Marktinteraktion schnell belastbar zu machen.
Bereits nach rund zwei Wochen konnten die ersten qualifizierten Gespräche stattfinden. Diese frühen Termine waren für uns nicht nur vertriebliche Erfolge, sondern vor allem wertvolle Lernsignale. Sie haben uns gezeigt, welche Unternehmensprofile resonieren, welche Use Cases tatsächlich relevant sind und welche Ansprechpartner im Buying Center die höchste Relevanz haben.
Genau hier spielt der Plattformansatz von LeadLane seine Stärke aus. Wir nutzen die Informationen aus Zielaccounts, Reaktionen, Gesprächsverläufen und Qualifizierungsmerkmalen nicht nur operativ, sondern führen sie systematisch zusammen, um unsere Search-, Priorisierungs- und Ansprachelogik kontinuierlich zu verbessern. So konnten wir die Kriterien für den ICP im laufenden Prozess KI-basiert und algorithmisch nachschärfen — sowohl auf Account-Ebene als auch in der Ansprache selbst. Das heißt: Wir haben nicht nur die Liste besser gemacht, sondern auch präziser gelernt, wen wir ansprechen, warum wir ihn ansprechen und wie wir den technischen Mehrwert von BOMcast im Markt sauber positionieren.


Die Ergebnisse zeigen, dass dieser Ansatz funktioniert. Aktuell liegt die Kampagne bei:
Das ist besonders stark, weil wir hier nicht primär mit generischen Business-Rollen sprechen, sondern häufig mit sehr technischen Ansprechpartnern wie R&D-Managern und ähnlichen Fachrollen.
Gerade in solchen Zielgruppen reicht klassischer Outreach nicht aus. Der Use Case muss fachlich sauber eingeordnet werden, und der technische Fit muss bereits vor dem ersten Gespräch sinnvoll vorqualifiziert sein. Genau dabei hat uns der Plattformansatz geholfen: Durch die laufende Verdichtung von Markt- und Gesprächssignalen konnten wir die Auswahlkriterien für passende Accounts immer präziser machen und gleichzeitig die Ansprache auf die tatsächlichen technischen Realitäten der Zielunternehmen zuschneiden.
Die Conversion ist damit nicht nur ein Ergebnis guter Execution, sondern auch Ausdruck eines systematischen Lernprozesses. Je besser wir verstanden haben, welche technischen Muster, Datenlagen und Organisationsstrukturen auf echten Fit hindeuten, desto präziser konnten wir targeten — und desto höher wurde die Relevanz der Gespräche.
Der BOMcast-Case zeigt sehr klar, worauf es im Industrial-Tech-Vertrieb ankommt. Der Engpass liegt oft nicht in fehlender Reichweite oder zu wenig Lead-Volumen, sondern in einem unscharfen ICP. Wenn der technische Fit nicht sauber verstanden ist, entstehen vielleicht erste Gespräche, aber keine belastbare Pipeline. Genau deshalb war unser Beitrag in diesem Case mehr als reine Lead-Generierung. LeadLane hat SimCog dabei geholfen, den Markt für ein komplexes Produkt strukturiert zu erschließen, technische Zielaccounts sauber zu qualifizieren und den ICP datenbasiert zu schärfen. So wurde aus einer frühen Kampagne nicht nur mehr Aktivität, sondern eine belastbare Grundlage für weiteres Wachstum. Kurz gesagt: Wir haben für BOMcast nicht einfach Leads generiert — wir haben geholfen, den technisch richtigen Markt zu identifizieren.